Dienstag, 28. August 2012

Kochkurs und Kochbuch zu gewinnen!!





Alle Fischrezepte vom Workshop sind vom Buch "Feierabendküche ohne Reue"
Fisch raffiniert, einfach und schnell zubereitet! Wie das geht, zeigt Edith Kubiena fünf MADONNA-LeserInnen (inkl. Begleitpersonen) bei einem exklusiven Koch-Workshop am Wiener Naschmarkt. NORDSEE verlost den Kurs am 12. 9., bei dem gezeigt wird, wie man ein köstliches dreigängiges Fisch-/Meeresfrüchte-Menü gekonnt zubereitet. 

Zudem erhalten die Teilnehmer wertvolle Tipps & Tricks für eine gesunde Ernährung sowie Kubienas neues Buch. Mitmachen & gewinnen!

Samstag, 25. August 2012

Wassermelonen-Gazpacho

Wassermelonen-Gazpacho mit Meeresfrüchten  (Foto Kubiena)

Womöglich war ja heute der letzte echt heiße Sommertag. Somit prädestiniert dafür, nochmals die erfrischende Wassermelonen-Gazpacho zuzubereiten, mit der wir letztens die Großfamilie überrascht haben.

Auf das Rezept bin ich in Trish Deseine's "Meine französische Landküche" gestoßen. Allerdings schmecke ich die Suppe gerne leicht scharf ab und peppe sie mit einem weiteren Topping auf. Heute gab es z.B. ein kleines Meeresfrüchte-Spießchen.

  Zutaten für ca. 8 Personen

1 reife Wassermelone à  ca. 4 kg (möglichst kernlos)
2 Zitronen, Saft ausgepresst
2 EL frisch geriebener Ingwer
Tabasco u/o Chili
Meersalz, schwarzer Pfeffer

½ Gurke, entkernt und fein gewürfelt
1  rote Zwiebel, fein gewürfelt
1 rote od. orange Paprikaschote

Das Fruchtfleisch der Melone in der Küchenmaschine mit dem Zitronensaft fein pürieren (ggf. durch ein Sieb pürieren) und mit Chili/Tabasco, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Suppe für einige Stunden kühl stellen.

Für die Gemüseeinlage Zwiebel-, Gurken- und Paprikawürfel vermischen.

Algenmischung aus der Bretagne (Foto Kubiena)
Weitere mögliche Einlagen:

  • Kleine Spieße mit gebratenen Garnelen u/o Jakobsmuscheln; dazu klein geschnittene Algen oder Korianderkraut
  • Gewürfelter Fetakäse (und gehackte Minze)
Die gut gekühlte Suppe auf Tellern anrichten und Gemüseeinlage sowie ggf. zusätzliche Einlage dekorativ in die Suppe geben.

Montag, 20. August 2012

Arabischer Krautsalat


Zwei Wochen Frankreich (Bretagne und Normandie) haben ihre Spuren hinterlassen. Die Austern (wie köstlich!!) und das andere Meeresgetier sind kalorienmäßig zwar unverdächtig, dafür haben es aber Croissants, Baguette mit gesalzener Butter und die herrlichen Käse umso mehr in sich. Gemüse ist hingegen nicht so das Ding der Bretonen (zumindest nicht in den Restaurants). Zwar sind sie die größten Artischockenproduzenten Frankreichs und die Ernte war gerade auch voll im Gange, auf den Menüs der Restaurants war aber von dem Edelgemüse kaum eine Spur zu finden. Schade.

Zuhause steht dafür jetzt wieder primär Gemüse auf meinem Speiseplan. Für arabische Gemüsezubereitungen habe ich ja sowieso ein Faible. Der Krautsalat ist ein tolles Beispiel dafür.

Zutaten für 3-4 Personen:

350g Weißkraut (Frühkraut)
200g Karotten
5 EL Petersilie, gehackt

200g griechisches Schafsjoghurt (anderes gutes Joghurt ist auch ok)
3 EL Tahin (Sesammus)
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer

1 Handvoll getrocknete Berberitzen
1 EL Ducca (optional; eine aus Äthiopien stammende Gewürzmischung mit nussigem Aroma)

Weißkraut und Karotten ins Streifen schneiden und mit der Petersilie in einer Schüssel vermischen.

Für das Dressing Joghurt, Tahin, Knoblauch und Zitronensaft gut verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Dressing über das Gemüse gießen, die Berberitzen hinzugeben und alles gut vermischen. Nach Wunsch mit etwas Ducca (Zatar, ebenfalls eine Gewürzmischung mit Sesam, würde auch gut passen) bestreuen.

Wer dem Krautsalat eine fruchtigere Note geben möchte, fügt einen geraspelten Apfel hinzu.

Der Hunger hat mich bei der erstmaligen Zubereitung dieses Salats dazu verleitet, Kraut und Karotten (und Apfel) mit der Küchenmaschine zu raspeln. Das ist freilich auch ok, führt aber doch zu einem mehr breiigem Ergebnis (siehe Bild rechts, das auch Zeugnis dafür ablegt, dass wir Frankreich noch nicht so ganz hinter uns gelassen haben). 

Der Biss des händisch geschnittenen (oder nicht zu fein gehobelten) Gemüses verleiht dem Salat doch etwas mehr Pfiff. Also, wenn es die Zeit zulässt, Hand anlegen!

Sonntag, 5. August 2012

En vacances - marinierte Makrele

Nach einem 2-tägigen Abstecher in die Normandie....




mit ausgesprochen köstlichem Käse...




... sind wir nun (u.a. kulinarisch) in der Bretagne angekommen und ich besuchte gestern in der Kochschule des ehem. 3-Sterne-Kochs Olivier Roellinger bzw. seines ehem. Sous-Chefs Emmanuel Tessier "La Cuisine Corsaire" (http://www.cuisine-corsaire.fr/index.php) in Cancale einen 4-stündigen Kurs zum Thema Makrele.

Folgendes Rezept hat mich dabei besonders angesprochen:

Marinierte Makrele - frisch aus dem Meer (für 4 Personen als Vorspeise)




4 ganz frische Makrelen
1 Orange (unbehandelt)
1 haselnussgroßes Stück frischer Ingwer
1/2 Knoblauchzehe
1 EL Sojasauce (Tamari)
3+2 EL Traubenkernöl (idealerweise aromatisiert mit Zitrusfrüchten*))


Die Makrelen filetieren, entgräten und die Haut entfernen.


Die Schale einer halben Orange abreiben, den Ingwer und Knoblauch ebenfalls reiben. Die Orange auspressen und den Saft mit Sojasauce und 3 EL Öl gut vermischen.


Die Filets 5 Minuten in der Sauce ziehen lassen.


Die Filets auf 4 Schüsselchen aufteilen, mit der Marinade übergießen und mit je 1/2 EL Öl beträufeln. Zum Servieren mit schwarzem Sesam, einem Blatt Sauerklee und ein wenig Jungzwiebelgrün bestreuen.






*) das mit Zitrusfrüchten aromatisierte Traubenkernöl stammte aus Roellingers edler Gewürzhandlung (http://www.epices-roellinger.com/). Wenn Sie in dieser nicht gleich (online) losshoppen wollen, tut es ein anderes mit Zitrus aromatisiertes Oliven- oder Traubenkernöl ersatzweise auch.